Beni Schweizer an der Ausstellung im Trudelhaus, Baden
Beni Schweizer an der Ausstellung im Trudelhaus, Baden
Beni Schweizer (*1941, Basel) lebt und arbeitet seit 1967 in Frankreich und der Schweiz. Nach einer Ausbildung in der Landwirtschaft und ersten beruflichen Stationen in der Forschung und im Buchhandel entwickelte er ab den späten 1960er-Jahren seine künstlerische Praxis. Seit 1970 zeigt er seine Arbeiten in Ausstellungen im In- und Ausland und war über viele Jahre durch Galerien vertreten, unter anderem in Basel. Zu seinen wichtigsten Projekten zählen öffentliche Kunstwerke und Kunst-am-Bau-Arbeiten, darunter die Skulptur „Cyclus“ für das Schweizerische Institut für Nuklearforschung (heute PSI) in Villigen.
1967 Auswanderung nach Paris
1968 Niederlassung in Yèvre-le-Châtel (80 km südlich von Paris) – dank dem ansässigen Künstlerpaar Maria Helena Vieira da Silva und Árpád Szenes
1969 Kauf eines Schlossgartens aus dem 17. Jahrhundert in Yèvre-le-Châtel (ca. 4000 m² mit venezianischen Treppen). Erfüllt sich den Wunsch, mit eigenen Kräften und Mitteln ein Haus zu bauen – sechs Jahre ohne Strom.
1971 Zwei Wochen Assistent für Zauberer Marvelli, Stadtcasino Basel
1972 Ein Jahr Atelieraufenthalt in Lisboa, Portugal.
1979 Weiterbildung in London, England.
Haus in Yèvre-le-Châtel
ab 1970 Diverse Ausstellungen in der ganzen Schweiz, Portugal, Frankreich, Deutschland, Miami (USA) u.a.
Galerievertretungen
Erste Ausstellung Galerie Brauerei Keller, Laufen BL
4 Jahre vertreten durch Galerie Clair Brambach, Basel BS
16 Jahre vertreten durch Galerie Liatowitsch, Basel BS
ab 1973: 18 Jahre an der Art Basel vertreten
Austellung FIAC - Petit Palaits Paris
1968 Mosaik, Lycée Laetitia Bonaparte - Académie de Corse (Korsika, Frankreich)
Verantwortlich für die Ausführung eines Naturstein-Bodenmosaiks mit Wasserspiel und Bassin (400 m³), 64 Naturfarben aus der Region.
Für Guidette Carbonell, Keramikerin und Künstlerin aus Paris.
1969 Mitarbeit an Mosaik, Schmit-Agence (ca. 100 Laufmeter)
Seevogelstrasse (heute National Versicherung), Versetzung (Hilton + Breiti Unterführung, Basel).
Für Hans Weidmann, Basel – 182 Farbnuancen in Glassmalta aus Venedig.
1970 Mitarbeit am Mosaik in der Eingangshalle des Erziehungsdepartements (vormals Danzas)
Für Rolf Gautschi, Basel – aus Glassmalta aus Venedig.
1980–1984 Eidgenössischer Auftrag – Kunst am Bau
Monumentale Skulptur für das PSI – Paul Scherrer Institut, Villigen AG (vormals SIN).
ab 1988 Mitgestalter der Ines Lose-Anlage und der Bauten (vormals „In der Breite“)
Treffpunkt Breite / 32. Lichtskulptur / Maulbeerbaum / für das Baudepartement Basel-Stadt, Ernest Vayam, Dr. Fingerhut.
Mosaik, Lycée Laetitia Bonaparte
ab 1988 Petite Academie Breiti Treffpunkt – Ausstellungen und Vorträge zu 26 Themen
seit 2000 Eigene Produktionen von Video- und Filmprojekten (u.a. Dokumentation 2009 - Installation Oloid - Unternehmen Mitte Basel)
2007 Recherchemitarbeit bei Mira Film (BS/ZH)
Petite Academie - Der Buchdruck